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Börsen-Strompreis in Deutschland fällt im Mai auf 12-Jahres-Tief

Der durchschnittliche Strompreis im Day-ahead-Handel am Spotmarkt Epex im Marktgebiet Deutschland/Österreich ist im Mai 2015 für eine Kilowattstunde Grundlaststrom auf 2,54 Cent gefallen. Das ist 14,5 Prozent günstiger als im Vormonat April, als der mittlere Börsenstrompreis noch bei 2,97 Cent pro Kilowattstunde lag. Auch der Preis für Spitzenlaststrom (Stromlieferung von 8 bis 20 Uhr) ist im Mai deutlich um 10,9 Prozent auf 2,62 Cent gefallen. Das sind die niedrigsten Monatspreise seit Mai 2003. Auf Jahressicht ist der Strompreis um 17 Prozent gegenüber 3,06 Cent pro Kilowattstunde im Mai 2014 gefallen.

Börsen-Strompreise auch in Frankreich und der Schweiz deutlich gesunken

Auch in Frankreich und der Schweiz sind die Strompreise deutlich gefallen. In Frankreich sinkt der mittlere Preis für Grundlaststrom im Day-ahead-Handel um 32,9 Prozent von 3,95 Cent im April 2015 auf 2,65 Cent im Mai 2015. In der Schweiz gaben die Börsen-Strompreise sogar um 34,5 Prozent von 3,83 Cent im April auf 2,51 Cent im Mai 2015 nach. Auch auf Jahressicht sind die Strompreise in beiden Ländern deutlich gesunken. In Frankreich gaben die Notierungen um 12 Prozent und in der Schweiz um 19,3 Prozent gegenüber Mai 2014 nach.

Strompreise auf dem Terminmarkt sinken ebenfalls

Auch die Preise für Stromlieferungen in der Zukunft sinken weiter und nähern sich der Drei-Cent-Marke an. So ist der mittlere Terminmarktpreis für Grundlaststrom zur Lieferung im Mai 2016 im Mai 2015 auf 3,16 Cent pro Kilowattstunde gefallen. Im April 2015 lag dieser Preis noch bei 3,20 Cent. Gegenüber Vorjahr ist der Preis sogar um 8,4 Prozent gefallen (Mai 2014: 3,45 Cent). Das Lieferjahr 2018 wird gegenwärtig in der Grundlast mit 3,14 Cent pro Kilowattstunde am günstigsten gehandelt. Etwas teurer ist das Lieferjahr 2016 mit 3,15 Cent und das Lieferjahr 2017 mit 3,16 Cent.

Günstige Großhandelspreise – profitieren die Endkunden?

An der Strombörse Leipzig werden am Spotmarkt kurzfristige Stromkontingente zur Lieferung am selben Tag („Intraday“) oder für den nächsten Tag („Day-ahead“) gehandelt. Am Terminmarkt werden dagegen längerfristige Stromeinkäufe zur Lieferung in den nächsten Jahren abgewickelt. Stromhändler, Großabnehmer und Energieversorger profitieren von den in Folge der Energiewende unaufhörlich sinkenden Beschaffungskosten. Bei den privaten Endkunden kommen diese günstigen Börsen-Strompreise aber noch nicht so richtig an. Das liegt vor allem auch daran, dass die Stromanbieter ihren Strom über mehrere Jahre hinweg beschaffen und ihren Kunden den gleitenden Durchschnitt weiterberechnen. Neue Anbieter, die stark auf Kundenwachstum setzen, können hier hingegen deutlich günstiger anbieten, weil sie sich für neu gewonnene Kunden kurzfristig eindecken können. Die Vorteile der gesunkenen Beschaffungskosten erreichen die Endkunden daher durch einen Wechsel des Stromanbieters. Auch ohne Neukundenboni können Wechsler durch einen Stromvergleich schnell eine Ersparnis von einigen hundert Euro erzielen.

vom 02.06.2015

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