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Heizstrom Preisvergleich - Jetzt wechseln und Heizkosten senken

Nutzen Sie unseren Heizstrom-Preisvergleich und finden Sie einen günstigen Stromanbieter. So können Sie Ihre Heizkosten in nur wenigen Minuten senken.

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Heizstrom: Anbieterwechsel spart viel Geld

Seit dem Jahr 1998 können Stromkunden in Deutschland Ihren Anbieter wechseln, doch das galt lange Zeit nur für den Haushaltsstrom. Wer dagegen eine Nachtspeicherheizung betreibt, war weiterhin an seinen Grundversorger gebunden und hatte zunächst keine Möglichkeit, seinen Anbieter zu wechseln. 2010 wurde der Heizstrommarkt geöffnet, wobei allerdings die Wechselmöglichkeiten zunächst sehr gering waren. Heute jedoch haben viele Stromanbieter auch spezielle Stromtarife für den Betrieb von Nachtspeicherheizungen oder Wärmepumpen im Angebot. Es lohnt sich also, auch beim Heizstrom einen Preisvergleich zu tätigen und den Stromanbieter zu wechseln.

Heizstrom wechseln: Auf den Zähler kommt es an

Vor dem Heizstrom-Vergleich sollten Kunden zunächst einen Blick auf Ihren Stromzähler werfen und folgende Fragen zu klären. Diese Fragen müssen ohnehin im Heizstrom-Preisvergleich beantwortet werden, damit wir Ihnen die passenden Stromtarife anzeigen können.

Gibt es für den Heizstrom einen separaten Stromzähler?

Wird der Heizstrom über einen separaten Zähler erfasst, ist der Anbieterwechsel kein Problem. Notieren Sie sich die Zählernummer, um diese im Wechsel-Prozess anzugeben.

Haben Sie nur einen Stromzähler, über den Heizstrom und der Haushaltsstrom gemeinsam erfasst werden, können Sie nicht in einen speziellen Nachtstromtarif oder Wärmepumpen-Stromtarif wechseln. Sie haben aber natürlich die Wechselmöglichkeit wie alle Haushaltskunden und können einen allgemeinen, günstigen Stromtarif wählen. Dieser ist jedoch nicht so günstig wie ein reiner Heizstromtarif.

Ist der Stromzähler ein Ein- oder Doppelttarifzähler?

Haben Sie für Ihre Nachtspeicherheizung oder Wärmepumpe einen separaten Zähler, dann ist es außerdem wichtig zu wissen, ob Sie einen Ein –oder Doppeltarifzähler (auch Zweitarifzähler genannt) haben. Das erkennen Sie daran, ob es ein oder zwei Zählwerke gibt, in denen die Kilowattstunden gezählt werden. Beim Zweitarifzähler sind diese beiden Zählwerken die Bezeichnungen HT und NT (für "Haupttarif" und "Niedertarif") angegeben.

Stromzähler
Dieser Stromzähler hat zwei Zählwerke, die mit "HT" und "NT" gekennzeichnet sind. Hierbei handelt es sich um einen Doppeltarifzähler.

Unterbrechbare Verbrauchseinrichtungen nötig

Eine Voraussetzung für die Nutzung von Heizstrom ist zudem, dass der entsprechende Stromzähler als unterbrechbare Verbrauchseinrichtung registriert ist. Das bedeutet, dass der Netzbetreiber die Stromzufuhr zu gewissen Zeiten unterbrechen kann. Wann genau das ist, legt der Netzbetreiber fest, dies ändert sich also durch einen Stromanbieterwechsel nicht. Die Unterbrechung findet meist dann statt, wenn der Stromverbrauch insgesamt besonders hoch ist, meist um die Mittagszeit oder in den frühen Abendstunden.

Indem der Netzbetreiber in dieser Zeit die Heizstrom-Zähler nicht mehr mit Strom beliefert, können Schwankungen im Stromnetz gut ausgeglichen werden. Die Nachtspeicherheizung oder Wärmepumpe bekommt dann also zeitweise keinen Strom, doch da die Wärme gespeichert wird und nicht kontinuierlich neue Wärme erzeugt werden muss, ist das nicht schlimm. Der Stromkunde muss in dieser Zeit nicht frieren und bekommt von der Unterbrechung überhaupt nichts mit.

Am Stromzähler selbst können Sie übrigens nicht erkennen, ob dieser für als unterbrechbare Verbrauchseinrichtung eingerichtet ist. Dies wird durch eine Markierung im System des Netzbetreibers bestimmt. Wenn Sie also nicht sicher sind, ob der Stromzähler Ihrer Wärmepumpe oder Nachtspeicherheizung entsprechend gekennzeichnet ist und Sie in einen günstigen Heizstrom-Tarif wechseln können, dann fragen Sie einfach bei Ihrem Netzbetreiber nach und lassen dies ggf. ändern.

Warum ist Heizstrom billiger als Haushaltsstrom?

Der Vorteil dieser unterbrechbaren Verbrauchseinrichtung ist, dass der Netzbetreiber durch die Möglichkeit, die Stromzufuhr zu unterbrechen, günstigere Netznutzungsgebühren berechnet, auch die Konzessionsabgaben sind etwas niedriger. Diesen Preisnachlass wiederum kann der Heizstrom-Anbieter durch günstigere Tarife an den Kunden weitergeben. Da die Netzentgelte einen erheblichen Anteil am Kilowattstunden-Preis haben, können Heizstrom-Tarife also einige Cent pro kWh günstiger angeboten werden als andere Stromtarife, bei denen eine solche Unterbrechung nicht möglich ist.

Gibt es Ökostrom-Tarife auch bei Heizstrom?

Wer auch bei Heizstrom auf umweltfreundlich erzeugten Strom setzen will, findet im Heizstrom-Preisvergleich auch einige Ökostrom-Tarife. So haben beispielsweise die Ökostrom-Anbieter Entega oder Lichtblick auch Tarife für Heizstromkunden im Angebot. Achten Sie einfach in der Tarifliste des Heizstromvergleichs auf das Sonnenblumen-Bild, dies kennzeichnet Ökostrom-Tarife.

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