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Strompreise.de > Artikel > Energie > Vergleich erneuerbarer Energien und fossile Brennstoffe

Erneuerbare Energien vs. fossile Brennstoffe- Ein Kostenvergleich

An der Schwelle zur Energiewende stehen Verbraucher vor der Entscheidung zwischen erneuerbaren Energien und fossilen Brennstoffen. Dieser Artikel bietet einen umfassenden Preisvergleich dieser beiden Hauptenergiearten, um die Preislandschaft zu verdeutlichen und hilfreiche Einblicke zu geben.

Der aktuelle Stand der Dinge

Während fossile Brennstoffe nach wie vor genutzt werden, nimmt der Bedarf an erneuerbaren Energien kontinuierlich zu. Laut dem Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) lag der Anteil erneuerbarer Energien am deutschen Strommix im Jahr 2020 bei 50,5 %.

Aber wie spiegeln sich diese Trends in den Kosten für Verbraucher wider? Es ist eine knifflige Frage, da viele Faktoren zum Gesamtbild beitragen, darunter der Standort, der persönliche Energieverbrauch und die gewählte Energiequelle.

Ein Kostenvergleich von erneuerbaren Energien und fossilen Brennstoffen

Um einen objektiven Kostenvergleich zu erstellen, müssen wir sowohl die direkten als auch die indirekten Kosten der jeweiligen Stromquelle betrachten.

Fossile Brennstoffe waren lange Zeit die kostengünstigste Art der Energieerzeugung, dies ändert sich jedoch zunehmend. Laut einer Studie des Fraunhofer UMSICHT Instituts sind erneuerbare Energien heute wettbewerbsfähig mit den traditionellen Energiequellen. Sie werden voraussichtlich weiterhin günstiger, da Technologie und Infrastrukturen verbessert werden und Großabnehmer wie der industrielle Sektor vermehrt auf grünen Strom setzen.

Direkte und indirekte Kosten

Die direkten Kosten erneuerbarer Energien bestehen hauptsächlich aus den Ausgaben für den Anlagenbau und die laufende Wartung. Dazu gehören Windturbinen, Solarmodule und Wasserkraftanlagen. Die Kosten für die Initialinstallation können hoch sein, allerdings entfallen bei erneuerbaren Energien die Kosten für Brennstoffe, was langfristig zu einer Kostensenkung führt.

Bei fossilen Brennstoffen tragen dagegen die Kosten für Rohstoffförderung, Transport und Verarbeitung, sowie die Entsorgung von Abfällen und die Abschreibung von Anlagen zu den direkten Kosten bei. Hinzu kommen noch die indirekten Kosten: Durch die Emission von Treibhausgasen entstehen Umweltschäden, die mit finanziellen Folgekosten verbunden sind.

Die Kostenfallen fossiler Brennstoffe

Was auf den ersten Blick nach günstigem Strom aussieht, ist bei genauerem Hinsehen oft teurer, als es den Anschein hat. Die Kosten für fossile Brennstoffe sind volatil und abhängig von geopolitischen Ereignissen und Börsenschwankungen. Darüber hinaus sind sie stark mit den versteckten Kosten der Umweltverschmutzung verbunden, die letztendlich von der Allgemeinheit getragen werden muss.

Zukünftige Tendenzen

Die Energiepreise sind stets in Bewegung, doch es ist deutlich zu erkennen, dass erneuerbare Energien in der Zukunft weiter an Boden gewinnen werden. Nicht nur aus ökologischen, sondern auch aus ökonomischen Gründen. Mit der fortschreitenden Technologie werden erneuerbare Energien voraussichtlich weiterhin günstiger werden, während die Kosten für fossile Brennstoffe aufgrund der Endlichkeit der Ressourcen und der zunehmenden Umweltauflagen steigen.

Zwar wird es eine Zeit der Anpassung und des Übergangs geben, doch vor dem Hintergrund der steigenden Nachfrage nach grüner Energie und verschärften Maßnahmen zur Reduzierung der CO2-Emissionen scheinen erneuerbare Energien der Königsweg zu sein. Der echte Kostenvergleich legitimiert zunehmend die Vorteile erneuerbarer Energien gegenüber fossilen Brennstoffen.

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