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Neuer Rekordverbrauch bei Ökostrom

28,5 Prozent des deutschen Stromverbrauchs stammten im ersten Halbjahr 2014 aus Ökostrom. Das ergab eine vorläufige Berechnung des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW). Im ersten Halbjahr 2013 lag der Anteil noch bei 24,6 Prozent. Als Grund für den Anstieg nennt der Verband günstige Witterungsbedingungen und den weiteren Zubau von Anlagen. Schon in den letzten Jahren ist die Ökostromproduktion stark angestiegen und hatte die Prognosen zumeist übertroffen. Das Ziel der Bundesregierung, bis 2020 den Anteil der Erneuerbaren Energien an der Stromproduktion auf 35 Prozent zu steigern, rückt damit immer weiter in greifbare Nähe. Bis 2050 soll der Anteil auf 80 Prozent ansteigen.

Konventionelle Kraftwerke sind die Verlierer

Während der Anteil der Erneuerbaren Energien hierzulande ansteigt, verlieren die konventionellen Kraftwerke kontinuierlich Marktanteile. So ging der Anteil von Gaskraftwerken an der Erzeugung laut BDEW im ersten Halbjahr 2014 gegenüber dem Vorjahreszeitraums von 11,4 Prozent auf 9,8 Prozent zurück. Der Anteil der Steinkohle ging von 19,7 auf 18 Prozent zurück, der Anteil der Braunkohle sank von 25,3 auf 25,1 Prozent. Lediglich die Kernenergie konnte mit 15,4 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum mit 15,1 Prozent etwas zulegen.

EEG-Umlage wird voraussichtlich nicht sinken

Mit dem Rekordanteil von Ökostrom an der Gesamtproduktion schwinden die Aussichten auf eine sinkende Umlage nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG). Die Umlage stieg in den letzten Jahren dynamisch von 3,59 Cent pro Kilowattstunde (2012) über 5,277 Cent (2013) auf 6,24 (2014) an und war damit hauptverantwortlich für die steigenden Strompreise für Endverbraucher. Die EEG-Zahlungen dürften in der Summe in diesem Jahr den Betrag von 20 Milliarden Euro deutlich überschreiten. Damit sind auch die Chancen auf sinkende Strompreise als gering anzusehen.

vom 31.07.2014

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