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Strompreise 2018 vor neuem Rekordhoch - ein Ausblick

Die Strompreise werden voraussichtlich auch 2018 weiter klettern. Nachdem 2017 der durchschnittliche Strompreis pro Kilowattstunde mit 29,2 Cent ein neues Rekordhoch erreicht hat, gehen Markteilnehmer 2018 von einem weiteren Anstieg aus. Grund für diese Annahme sind vor allem Befürchtungen, dass die Netznutzungsentgelte, die Gebühren der Netzbetreiber für die Durchleitung des Stroms, sowie die EEG-Umlage weiter steigen dürften.

Es drohen 2018 Strompreise von über 30 Cent pro Kilowattstunde

Die Netznutzungsentgelte variieren regional, sind aber aktuell im Schnitt mit knapp 7,1 Cent pro kWh der größte Einzelposten bei der Zusammensetzung der Strompreise. Als Kostentreiber erweist sich dabei der ständige Modernisierungsbedarf im Zuge der steigenden Anforderungen an die Stromnetze zum Abfedern von Nachfragespitzen und gleichzeitig die stark schwankende Einspeisung von Ökostrom. Neben der Notwendigkeit stabilisierender Maßnahmen für bestehende Netze weist die Bundesnetzagentur regelmäßig darauf hin, dass bislang erst ein kleiner Teil der zusätzlichen 7.700 Kilometer an Höchstspannungsleitungen gebaut ist. Der Bedarf an zusätzlichen Leitungkapazitäten ergibt sich inbesondere, um den Süden und Südosten der Republik mit Ökostrom aus den nördlichen Bundesländern zu versorgen. Zu befürchten steht, dass sich die Netzentgelte 2018 in Richtung 7,5 Cent pro kWh entwickeln werden.

Wie entwickeln sich Steuern und Abgaben beim Strompreis 2018, insbesondere die EEG-Umlage?

Preistreiber Nummer Eins bei den Strompreisen war in den vergangenen Jahren eindeutig die EEG-Umlage. Zu Beginn der Strommarktliberalisierung betrug die Umlage zur Finanzierung des Ökostromausbaus gerade einmal 0,1 Cent pro Kilowattstunde, im vergangenen Jahr explodierte die EEG-Umlage auf 6,88 Cent pro Kilowattstunde, sie war damit hinter den Netznutzungsentgelten der zweitteuerste Einzelbestandteil der Strompreise in Deutschland. Die Umstellung auf ein Auktionssystem, bei dem neue Ökostromanlagen mit einem geringeren Föderbedarf bei der Genehmigung bevorzugt behandelt werden, sorgen zwar für sinkende Fördersätze und geringere Kosten. Allerdings wird sich dies erst mittelfristig nachhaltig auswirken, bis 2020 könnte die EEG-Umlage nach Schätzungen der Initiative Agora Energiewende zunächst weiter steigen, bevor sie sich stabilisiert und ab 2023 voraussichtlich deutlich sinkt. Mit Blick auf die Strompreise 2018 hängt die Höhe der Ökostromumlage für kommendes Jahr insbesondere davon ab, wie sonnig und windreich die Sommermonate werden, das heißt, wieviel Födermittel letztlich von den Anlagenbetreibern abgerufen werden.

Die Großhandelspreise 2018 beim Strom verharren auf niedrigem Niveau

Einen prozentual immer geringeren Anteil an den Strompreisen machen Stromerzeugung und Vertrieb aus. Nach Zahlen des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft entfielen auf Erzeugung und Vertrieb 2016 zusammen nur noch 6,15 Cent pro kWh, so wenig wie zuletzt 2007. Und auch der Börsenstrompreis hat sich nach einigen Schwankungen zu Jahresbeginn zuletzt zwischen 3 und 3,5 Cent pro Kilowattstunde stabilisiert. Da auch die Strompreise am Terminmarkt keine steigende Tendenz signalisieren, droht von dieser Seite für die Strompreise 2018 wohl zunächst kein Ungemach, allerdings sind Entlastungen in Form sinkender Großhandelspreise ebenfalls nicht realistisch

vom 12.06.2017

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