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SPIEGEL: Bundesregierung bereitet Ausstieg aus Kohleverstromung vor

Die Bundesregierung wendet sich offenbar zunehmend von der Kohleverstromung ab. Nach einem Bericht des Nachrichtenmagazins DER SPIEGEL bereitet das für die Energiewende federführende Bundeswirtschaftsministerium unter Leitung von SPD-Parteichef Sigmar Gabriel entsprechende Schritte vor. Dem Bericht zufolge sollen im ersten Schritt Produktionsmengen in einer Größenordnung von zehn Gigawatt vom Netz genommen werden. Dies entspricht zwar nur einem Bruchteil der jährlichen Kohlestromproduktion von fast 300 Terrawattstunden. Angeblich könnte in den kommenden Jahren die Kohleverstromung in Deutschland aber tatsächlich ganz dem Ende zugehen.

Kommt nach dem Atomausstieg jetzt auch der Kohleausstieg?

Trotz des Ökostrombooms der vergangenen Jahre erreichte die Kohleverstromung in Deutschland 2013 den höchsten Stand seit der Wiedervereinigung. Zu tun hat der unerwartete Boom mit dem Preisverfall im europäischen Emissionshandel, der den Ausstoß von klimaschädlichem Kohlendioxid zuletzt verhältnismäßig preisgünstig machte. Zudem profitierten Stromerzeuger mit ihren Kohlekraftwerken von Rabatten bei der EEG-Umlage. Die Bundesregierung sah sich deswegen immer wieder massiver Kritik von Umweltschützern ausgesetzt.

Anteil der Kohleverstromung in Deutschland über 40 Prozent

Ein Ausstieg aus der Kohleverstromung oder zumindest eine deutliche Reduktion wäre aus klimapolitischer Sicht ein deutlicher Fortschritt. Zu bedenken ist allerdings, dass allen Anstrengungen der Energeiwende zum Trotz Stein- und Braunkohle 2013 zusammen noch auf über 40 Prozent Marktanteil gekommen sind. Eine nachhaltlge Senkung oder gar ein völliger Verzicht auf Kohle als Energieträger würde hierzulande zunächst eine massive Aufstockung von Speicherkapazitäten erfordern. Angesichts der im Zeitverlauf stark schwankenden Erzeugung von Ökostrom, insbesondere bei Wind ind Solar, drohen ohne weitere Speichermöglichkeiten möglicherweise Engpässe bei der Stromversorgung. Dies gilt umso mehr, als in den kommenden Jahren sukzessive auch die letzten Atommeiler vom Netz gehen werden. Auf die Umsetzung der neuen Kohlepläne und vor allem auch die Auswirkungen auf die Strompreise darf man gespannt sein.

vom 13.10.2014

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