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WELT: Gutachten dämpft Hoffnungen auf fallende Strompreise

Die Hoffnungen der deutschen Öffentlichkeit auf sinkende Strompreise 2014 durch ein Umsteuern bei der Energiewende dürften sich in Kürze endgültig als Illusion entpuppen. Zu diesem Schluss kommt die Unternehmensberatung McKinsey in einem bislang nicht publizierten Gutachten, das der Tageszeitung DIE WELT vorliegt.

EEG-Umlage soll gesenkt werden

Die neue Bundesregierung hat sich auf die Fahnen geschrieben, die Kosten der Energiewende in den Griff zu kriegen und den Preisauftrieb beim Strompreis zu bremsen. Hauptansatzpunkt ist dabei die EEG-Umlage, die zuletzt auf immer neue Höhe gestiegen ist und in den vergangenen Jahren der größte Preistreiber beim Strom gewesen ist. Nach einer Steigerung der EEG-Umlage um rund 20 Prozent im Vergleich zum Vorjahr bezahlen Stromkunden dieses Jahr, unabhängig vom gewählten Stromtarif, 6,24 Cent pro Kilowattstunde für die Ökostromförderung. Die Politik hofft, die Umlage signifikant nach unten zu bekommen und Haushalte so signifikant zu entlasten. Dem Gutachten zufolge stehen die Erfolgschancen diesbezüglich eher schlecht. Auch die für die Umsetzung der Ökostromförderung zuständigen Übertragungsnetzbetreiber gehen im Schnitt für 2015 von einer weiteren Steigerung der EEG-Umlage auf etwa 6,4 Cent pro kWH aus.

Bestandsschutz für laufende Anlagen begrenzt Handlungsspielraum

Die Experten sehen die kurzfristigen Handlungsoptionen bei der Ökostromförderung als sehr begrenzt an. Grund ist insbesondere der lange Bestandsschutz bereits laufender Ökostromanlagen, durch welche die Flexibilität deutlich eingeschränkt wird. Dennoch werden für die Zukunft Veränderungen angemahnt: So soll bei der Auswahl der kostengünstigsten Energieträger stärker darauf geachtet werden, welche Folgekosten, etwa was den Transport und die Speicherung angeht, mit der jeweiligen Stromart verbunden sind. Ganz besonders deutlich zeigen sich die Folgekosten bei der Windenergie, für die aufgrund der starken Konzentration auf den Norden der Republik die Leitungen in den Süden deutlich ausgebaut werden müssen. Auch die Kosten für die Speicherung von regenerativ erzeugten Energien werden leicht vergessen: Dies betrifft sowohl Wind- als auch Solarkraft, bei beiden Stromarten ist schlicht keine gleichbleibende Produktion möglich, die sich am tagesaktuellen Bedarf der Stromverbraucher orientiert.

Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Industrie sollte beachtet werden

Bei allen angedachten Maßnahmen der Politik und auch bei der möglichen Streichung von EEG-Ausnahmen für Unternehmen mahnt McKinsey. die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen und europäischen Industrie nicht aus den Augen zu verlieren. Während US-amerikanische Firmen in letzter Zeit von sinkenden Energiepreisen profitieren, drohen hohe Strompreise hierzulande zum echten Standortnachteil zu werden. Projekte wie die Reduktion von Kohlendioxid sollten daher unbedingt in jedem Fall in einem europäischen Rahmen organisiert werden.

vom 08.01.2014

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