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Hartz-IV-Empfänger: Nicht genügend Geld für steigende Strompreise

Die Strompreise steigen 2014 in Deutschland im Vergleich zum Vorjahr weiter an, nachdem rund 350 Stromanbieter die Preise erhöht haben. Für Hartz-IV-Empfänger und andere Empfänger von Sozialtransfers reichen die Leistungen damit bei weitem nicht mehr aus. Das meldet die Süddeutsche Zeitung mit Verweis auf eine Untersuchung des Verbraucherportals Verivox.

Hartz-IV 2014: 32,69 Euro für Strom und Instandhaltung der Wohnung

Schon länger kritisieren Experten, dass die staatliche Unterstützung im Bereich Energie unzureichend sei. Hartz-IV-Empfängern steht 2014 ein monatlicher Regelsatz von 391 Euro zum Leben zur Verfügung. Davon sind für Energie lediglich 32,69 Euro vorgesehen, wobei dieser Posten gleichzeitig auch noch für Instandhalten der Wohnung ausreichen soll. Die durchschnittlichen Stromkosten für einen Single-Haushalt mit 1500 kWH liegen allerdings bei fast 40 Euro, also deutlich über dem vorgesehenen Budget. Das Problem könnte sich 2015 noch verstärken, wenn wie erwartet die Strompreise sogar stärker steigen als dieses Jahr.

Sozialverbände bezweifeln Verfassungsmäßigkeit der Hartz-IV-Sätze

Der Paritätische Wohlfahrtsverband appelliert seit längerem bereits an die Politik, Bezieher von Sozialleistungen beim Thema Energie angemessen zu unterstützen. Die derzeitige Praxis bei der Ermittlung der Unterstützungssätze wird als nicht verfassungsgemäß angesehen. Als Lösung wird angeregt, die Kommunen die Stromkosten direkt an die Anbieter überweisen zu lassen. In diesem Fall könnte es allerdings zu einem Interessenkonflikt innerhalb einer Kommune kommen: Während eigentlich für viele Haushalte aus Kostengründen zu einem günstigeren Anbieter gewechselt werden müsste, sind viele Stadtwerke nach wie vor in kommunaler Hand, so dass die Städte ihre Energieversorger nicht unnötig schwächen wollen.

Schwierigkeiten beim Anbieterwechsel

Hartz-IV-Empfänger und Bezieher von anderen Sozialleistungen haben im Strommarkt noch ein anderes Problem: Sie haben oft eine schwache Bonität und werden deswegen von vielen der günstigeren Strom- und Gasanbieter als Neukunden abgelehnt. Oft reicht es auch schon, dass Kunden in Gebieten wohnen, in denen viele andere Verbraucher durch schwache Zahlungsmoral aufgefallen sind, um in einen entsprechenden Filter zu kommen. Aus Kostengesichtspunkten ist das ein Teufelskreis, wenn das enorme Einsparpotenzial durch einen Anbieterwechsel nicht ausgeschöpft werden kann.

vom 02.01.2014

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